Ein Tor zwischen den Welten!
- barraschnimue
- vor 2 Stunden
- 1 Min. Lesezeit
Dieses Bild markiert einen besonderen Moment in meiner künstlerischen Reise.
Es ist kein lautes Werk, sondern eines, das still ruft.
Im Zentrum öffnet sich ein goldenes Tor – nicht als Grenze, sondern als Einladung. Eine Schwelle zwischen dem Sichtbaren und dem Gefühlten, zwischen dem, was war, und dem, was sich zeigen möchte. Die Treppe führt nicht hastig, sondern bewusst nach oben. Stufe für Stufe. Ohne Eile.
Die dunklen, fließenden Strukturen am Rand stehen für das Ungeordnete, das Unklare, manchmal auch für innere Widerstände oder alte Schichten. Sie bleiben präsent, doch sie dominieren nicht mehr. Das Licht in der Mitte behauptet seinen Raum – sanft, aber bestimmt.
Die Figur im Tor ist bewusst zurückhaltend dargestellt. Sie ist weniger Person als Zustand. Ein Symbol für Führung, Vertrauen und Erinnerung an etwas Tieferes. Nicht im religiösen Sinn, sondern als innere Gewissheit.
Dieses Werk ist aus dem Prozess entstanden – nicht aus einem Plan. Farben durften fließen, sich verbinden, sich lösen. Erst danach zeigte sich die Form. Wie so oft im Leben.
Für mich steht dieses Bild für Übergang, für Heilung ohne Druck und für die leise Kraft, die entsteht, wenn man aufhört zu kämpfen und beginnt zu gehen.
Vielleicht erkennt sich der Betrachter darin wieder.
Vielleicht bleibt einfach nur ein Gefühl.
Beides ist richtig.





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